Offener brief an frau merkel

Per 2. November 2020 steht das zweite Lockdown über Bars und restaurants bevor. Dafür sieht es ns Beschluss von Bund und nation vor. Genug damit, weg unser Chefredakteur Nils Wrage. Das ist times für ns Politik, ns Gastronomie nicht weiter zum Sündenbock kommen sie stempeln und zu gängeln. Jedoch vielmehr einer Branche zu helfen, die ihre Hausaufgaben gegen die Pandemie-Bekämpfung machen hat. 


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Verehrte frau Bundeskanzlerin, verehrte oma Dr. Merkel,

wir kennt uns nicht persönlich, sind uns noch tatsächlich wenn kurz begegnet. Am Jahresklausur des CDU-Vorstands im Januar 2012 bei Kiel – ich war seinerzeit noch neben mein Studium Kellner und Bartender – hatten einer Kollegin und ich das Vergnügen, von ihnen Tisch bei der Abendessen kurz zu bedienen. Für sie gab das damals, deswegen meine mich mich zu erinnern, einer Grauburgunder von Franz Keller, lage Oberbergener Bassgeige. Mich mag mich irren, noch etwas in der Art.

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Es waren andere Zeiten: annette Schavan hatte noch einen Doktortitel. Es gab noch sind nicht Flüchtlingskrise, kein Pegida, innerhalb Gegensatz kommen sie heute sat Ihnen oben der etc Seite von Atlantiks noch kein Verrückter gegenüber. Das Debatte um herum den klimawandel war, verglichen mit heute, noch ein laues Lüftchen an der Nische der parlamentarischen Agenda. Das große gegenstand der zeit Wochen, auch in Pressekonferenz in der Hotelbar, war sind nicht tagespolitisches Problem, sondern der Skandal um christian Wulff. Ns Sujets des politischen betrieb und Ihrer behörde waren, vergleichen mit heute, allerhöchstens Luxusprobleme.

Dann kam das covid und mit ihm eine Welt, die wir uns alle nicht vorstellen konnten.


»Heute noch liegt die Beschlussvorlage für das Konferenz by Bund und land vor, und sie lässt eine Sperrstunde plötzlich zusammen eine paradiesische vorstellung wirken.«


„Meine“ Branche, die industrie unseres magazins und unseres Verlags, deshalb das Gastgewerbe in dem Allgemeinen auch Cocktailbars in dem Speziellen, gehört um herum siebeneinhalb mehrmonatisch nach dem beginn der europäischen Pandemie kommen sie den bisher größten Verlierern das Krise; neben von Kulturbetrieb und der Eventbranche (zwei Sektoren, mit ns unsere branche freilich starr verschränkt ist). Natürlich schreibe ich diesen offenen Brief deshalb auch aus einer intrinsischen motivation – zugegeben. Vor allem maße mich mir noch an, wenigstens anteilig auch zusammen Repräsentant ns vielen tollen personen dieser industrie sprechen zu können.

Am Tiefpunkt von ersten Lockdowns formulierten sie es so: „Die Lage zu sein ernst. Nehmen sie sie ernst.“ das Mehrheit das Bundesbürger hat dies Aufruf berücksichtigt. Vor allem aber hat ns deutsche Gastgewerbe diesen Aufruf lange und beherzt ernstgenommen, gilt als und umgesetzt. Nach den verordneten Schließungen, ns länger andauerten als für jede ist anders Branche, haben die Restaurants, Cafés, Kneipen, Bars, hotels und viele als ihren betrieb unter aufmerksam der Hygiene- und Abstandsregeln, und zu unter Bedingungen wieder aufgenommen, ns ein wirtschaftliches arbeiten kaum erlauben. Sie haben es aber getan – einfach, um nicht stillzustehen, um herum ihre angestellter zumindest teilweise das ende der Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit zurückzuholen, ca den Menschen ein weiterer Gastgeber sein kommen sie können. Ns einzige Glücksfall war, das der sommer kam, das ein wenig der atem ließ und neue optionen bot.

Dieser Sommer zu sein nun vorbei und das steigenden Inzidenzzahlen sind, als von viel Mahnern angekündigt, sogar gekommen.

Vor zwei Wochen hat die industrie noch erbitterte debatte mit der Politik um Sperrstunden geführt. Heute aber liegt ns Beschlussvorlage für das Konferenz von Bund und Ländern in Nachmittag vor, und sie lässt eine Sperrstunde plötzlich wie eine paradiesische schwanger wirken. Denn deine Beschlussvorlage definiert das unter anzeige 7) ziemlich eindeutig: „Gastronomiebetrieb (…) und ähnliche Einrichtungen bekomme geschlossen.“


»Sie gängeln eine Branche, die ihre Hausaufgaben gemacht hat – im Gegensatz zu den Schulen, zu öffentlichen Dienst, von ÖPNV, ns Gesundheits- zusätzlich Ordnungsämtern und nicht zuletzt im Gegensatz zu den politischen Entscheidern.«


Abgesehen von der individuell Betroffenheit und den relevant Ängsten ist das kaum nachvollziehbar, an welcher Grundlage derartige Maßnahmen heute kommen. Sie waren bereits in Sperrstunde kaum nachvollziehbar. Die greifbaren statistischen Erhebungen zeigen mehr zusammen deutlich, dass das Gastgewerbe in seiner Gänze sind nicht Pandemietreiber ist. Die verfügbaren scham pendeln sich bei etwa da oben ein, dass zeigen rund 5% aller Infizierten sich aufgrund einen Besuch in einem gastronomischen betrieb infiziert haben. Dem gegenüber stand immense Raten in privaten Räumen, am Arbeitsplatz und in den Schulen. Das bestätigt u.a. Auch das Robert-Koch-Institut.

Doch was tun sie und das Länderchefinnen und Länderchefs? aber gängeln sie das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe geradezu im Wochentakt mit neu Einschränkungen, Reglementierungen und Verboten. Sie gängeln einer Branche, die deine Hausaufgaben machen hat – in dem Gegensatz kommen sie den Schulen, damit öffentlichen Dienst, zum ÖPNV, den Gesundheits- auch Ordnungsämtern und nicht zuletzt in dem Gegensatz zu den politik Entscheidern. Diese gemachten und immer sonstiges aktualisierten Hausaufgaben ausgefeilte Hygienekonzepte, die zu einem großen Teil umgesetzt werden. Es sind auch Investitionen in Dinge als Heizung und Lüftungstechnik, Investitionen, das viele Wirte trotz der kritischen lage getätigt haben, um herum sich das Gegebenheiten anzupassen. Natürlich nicht überall, doch einer überwiegende Mehrheit der Wirte hat genau das getan: mitgemacht, wir solidarisch gezeigt, geholfen.

Sie bestrafen einen Wirtschaftszweig, der als kaum ein wieder durch ns Pandemie miteinander betroffen sein hat und sich immer ein weiterer solidarisch und kooperativ unter beweis stellen hat. Sie als promovierte Naturwissenschaftlerin, wer Bemessungsgrundlage eigentlich ns Empirie sein sollte, agieren nicht oben Basis vorliegender Daten, sondern bestrafen als Sündenbock einer Branche, das völlig zu Unrecht immer wieder zusammen Pfuhl by Exzess und nicht vorhandener Kontaktregeln dargestellt wird. Als würde ns Schließung der Gastronomie die bürgerinnen und bewohner davon abhalten, miteinander bei Kontakt zu kommen. Das Gegenteil ist das Fall. Bürger und Bürger ankunft dennoch miteinander in Kontakt, und durch der Schließung solcher öffentlich und dadurch kontrollierbaren Plätze kommen sie an lokalisieren zusammen, in denen nur ein bisschen keine Kontrollinstanz als existiert. Passend dazu zeigen die antragszahlen der finale zwei Wochen, dass die Sperrstunden bei den Hochinzidenzgebieten in keiner Weise kommen sie geringeren Infektionsraten ausführen haben. Stattdessen steigen sie, weil sie die menschen unnötig in den privatgelände Raum zwingen. Vergleichbare daten haben wir sogar aus etc Ländern, etwa ende Großbritannien.


Sie und deine Kollegen bestrafen trotzdem einer den antragszahlen zufolge für den Pandemieverlauf unmaßgebliche Branche, ca etwas vorweisen zu können. Eine Branche, das noch immer mit allgemein gesagt Vorurteilen zu kämpfen verfügen über und sich deshalb gut deswegen instrumentalisieren lässt. Ns ist, wenigstens nach meiner Kenntnis des politischen Vokabulars, Populismus. Bestenfalls ist das Aktionismus.

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Sie und dein Kollegen strafe eine Branche, deren verwandten – angestellter und Arbeitnehmer – durchschnittlich zu den verklappt vermögenden Bürgern zählen. Die angestellten im Gastgewerbe verfügen oft zeigen über niedrige Einkommen, sie haben oft kaum oder überhaupt keine Rücklagen, von denen sie jetzt zehren können. Mich wenn sie durch Kurzarbeit abgesichert sind, fehlt und fehlte ihnen durch das wegbrechende Trinkgeld, gerade an den teuren Metropolen, oft buchstäblich die finanzielle Luft zum Atmen.

Ebenso ist der Anteil an kleinen, inhabergeführten Betrieben in kaum ns Gewerbezweig deshalb hoch. Die Rücklagen ns meisten dieser kleinen gesellschaft oder Einzelunternehmer längst aufgebraucht. Im Gegensatz kommen sie einigen das Konzerne, die bereits bei Milliardenhöhe hilfen vom Bund erhalten haben, daten die meisten dies Betriebe ihre Steuern vollumfänglich. Die Hilfszahlungen der Länder und von Bundes ans Gastgewerbe sind, mich nach Gegenrechnung by Kurzarbeitergeld, meist nichtmal in der Lage, die laufenden, unvermeidlichen Kosten kommen sie tragen – flüstern denn, den Unternehmer zu ernähren. Mit innerstädtischen Gewerbemieten dürften Sie als Regierungschefin zumindest bei Grundzügen affinität sein. Die Hilfszahlungen sind aus der vision vieler Wirte und Hoteliers einer schlechter Scherz. Und mich wer einer Betriebsschließungsversicherung hat, geht weil der Weigerung das Versicherer meist sogar leer aus.

Auch drauf ergreifen sie und ihre Kollegen nichts außer kosmetischen Maßnahmen. Sie gewähren nein unkomplizierten Hilfszahlungen, ns wirklich bei der lage wären, das Betriebe kommen sie bewahren und sie nach der Krise und einem erneuten Lockdown ein weiterer unbelastet in den Alltag kommen sie entlassen. Sie geben keine juristischen Rahmenbedingungen vor, das die Versicherer in die pflicht nehmen. Sie helfen nicht. Sie beschuldigen.


»Die größte und langfristigsten Leidtragenden sind dann die Kinder dieser zahllosen Gastronomen, die heute maskentragend an eiskaltgelüfteten Klassenzimmern jenen überforderten Mathematiklehrern gegenübersitzen, die Zoom-Konferenzen oben Elternabenden still immer zusammen „Neuland“ bezeichnen.«


Sie und ihre Kollegen nennen ns aktuellen plan „Lockdown Light“. Verzeihen Sie, verehrte Bundeskanzlerin, dies Unterstellung, dennoch haben sie eine Ahnung dafür, zusammen dieser Begriff in den Ohren der betroffenen klingt? Haben sie eine Ahnung davon, welch bitterer Zynismus in diesem Begriff liegt? Aus sicht der Automobilbranche oder in der Perspektive das Chefetagen von Baumarktketten mögen solch eine beschreibt zutreffen. Fair enough, die darf das deswegen nennen. Ende dem Munde das Spitzenpolitik ist solch einer Formulierung ns Schlag in das Gesicht, ns finale Signal dafür, welcher inferiore rollator gastronomische anbau und eine industrie mit – wenn nach Zählweise – 1,5 bis um 2,4 millionen Angehörigen in den auge von Bund und land offenbar hat. Für diese unglaublich vielen jedermann ist einer zweiter Lockdown das exakte Gegenteil über „Light“.

Die Gastwirte und ihre Mitarbeiter in Deutschland sind systemrelevant. Als jeder andere auch. Sie sind weder besser noch schlechter wie die Automobilbranche, die Pharmaindustrie, Sportartikelhersteller heu Fluggesellschaften. Das Gastronomen in Deutschland weder maler noch Lebenskünstler. Sie sind Handwerker wie so viele sonstiges Menschen auch; Handwerker, das gern ihre angestellt erledigen und davon geflügelt möchten. Deine Tätigkeit, ihr Fleiß, dein Qualifikationen, dein Wirtschaftskraft über rund 95 milliarden Euro zu sein systemrelevant. Ns Schicksal ihrer familien ist systemrelevant. Wenn sie und deine Kollegen durch aller aktuellen Parameter der ansicht sind, dass eine Schließung des Gastgewerbes unumgänglich sei, dann schließen sie es. Dennoch kümmern sie sich ca die jedermann und ns Betriebe, die dahinterstehen.

Wenn sie den derzeit kommenden zweiten, kompletten Lockdown des Gastgewerbes ab 4. November anlaufen und parallel nein umfassenden, unkomplizierten Hilfsmaßnahmen zum die industrie liefern, besiegeln sie und deine Kollegen in den bundesländer heute in dem wahrsten Sinne ns Wortes tausende by Insolvenzen. Insolvenzen by Wirten und Hoteliers, nach einiger times aber auch von klein und mittelgroßen Brauern, Winzern, Destillateuren, Landwirten und vielen weiteren Zulieferern. Von genau jenen kleinen und mittleren Unternehmen, die deshalb oft zusammen das Rückgrat und das Seele das deutschen Ökonomie ernannt werden. Einen Großteil in wird ns Lockdown diesmal nicht überleben. Das ist sind nicht Übertreibung, sondern eine Tatsache. Verhängen sie den Lockdown, dennoch helfen Sie. Heute und unverzüglich. Ob jede einzelne Hilfszahlung legitim war, muss in dem Nachgang geklärt werden, sonstiges geht das nicht. Beihilfe muss jetzt sein. Bundeseinheitlich. Bei jedem fall wird es für den Bund günstiger zusammen die Konsequenz zehntausender dauerhaft geschlossener unternehmen und hunderttausender nachrichten Arbeitssuchender. Die größten und langfristigsten Leidtragenden sind dann die Kinder dies zahllosen Gastronomen, die zur zeit maskentragend an eiskaltgelüfteten Klassenzimmern jenen überforderten Mathematiklehrern gegenübersitzen, ns Zoom-Konferenzen in Elternabenden noch immer zusammen „Neuland“ bezeichnen.


»Unsere Gastronomen zu sein ein Standortfaktor für dies Land, den die Politik an den finale Monaten noch stärker kleinredet zusammen sie es ohnehin andernfalls tut.«


Verehrte frau Bundeskanzlerin, ich möchte beileibe nicht an Ihrer haut stecken. Ns muss jetzt ein grässlicher arbeit sein. Ich habe im Laufe der Pandemie sogar sehr lang und leidenschaftlich zu jenen gehört, das viele messen gutgeheißen und in vielen streit verteidigt haben. Aber offene worte müssen manchmal sein, und zwar allerspätestens jetzt.

Denn sie und viele ihrer Kolleginnen und partner wissen selbst ca den Wert, die Attraktivität und Strahlkraft eines wertigen, gesunden Gastgewerbes. Am besagten Vorstandsklausur ihr Partei anfang 2012 in Kiel es wurde nicht zeigen die eine erwähnte Flasche Wein verkauft. Ns Parlamentarier des Bundestags gern und oft gesehene Gäste in vielen bekanntschaft Berliner restaurants und Bars. Auch bei meinen Jahren als Hotelmitarbeiter bei Kiel zählten die Abgeordneten ns schleswig-holsteinischen Landtags zu den das beste Stammkunden der Hotelbar. Und ich besuchte man an gewisser Frequenz die das beste Weinlokale Berlins, ist die Wahrscheinlichkeit gesetz hoch, ns Senatsmitglied bei der Nachbartisch zu sehen. Sie wissen, dass ein wertiges und gesundes Angebot an Cafés, Bars und Restaurants eine Stadt, eine region für viele menschen überhaupt zuerst lebenswert macht. Unsere Gastronomen sind ein Standortfaktor für dies Land, ns die Politik an den letzte Monaten noch stärker kleinredet als sie es ohnehin andernfalls tut.

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Jetzt ist der augenblicke gekommen, in dem sie und dein Kollegen und Kolleginnen unter beweis stellen müssen, dass auch sie den Ernst ns Lage begreifen und dies gegängelten branche zuhilfe kommen. Da die Lage zu sein ernst. Nehmen sie sie ernst. Andernfalls wird man ihnen und vielen ihrer Kolleginnen und partner – bei hoffentlich baldiger Zukunft, wenn Doktorarbeiten von Ministern anderer unser größtes belästigung sind – in keinem gut Tresen als mit ns Lächeln ein Glas Grauburgunder servieren. Kann sein nichtmal als Leitungswasser.